Rüstzeug am Auerberg geholt

Traditionelles Trainingslager der ASV-Talente

Stolberg/MZ – Trainingslager vor der Ostereiersuche. Wie in jedem Jahr weilten die Talente des ASV Sangerhausen auch in diesem Jahr wieder im Feriencamp „Forsthaus Auerberg“, um sich im traditionellen Trainingslager das notwendige Rüstzeug für die lange Freiluftsaison zu holen.

Ausdauer tankten die Jungen und Mädchen vor allem bei ausgedehnten Waldläufen bis zum Gipfel des Harzberges. Lohn für die anstrengenden Läufe und Bergan-Sprints ein Besuch auf dem bekannten Josephskreuz – das waren noch einmal 200 Treppenstufen zur wunderschönen Aussicht auf die herrliche Landschaft.

Schnellkraft und anspruchsvolle Leistungsgymnastik gab es in der Sporthalle Rottleberode. Dort sorgte der langjährige Partner der ASV-Leichtathleten Schmerztherapeut Mathias Burba für geschmeidige Muskeln und Sehnen. So manches der Nachwuchstalente erhielt eine „Sonderbehandlung“, damit sie gut vorbereitet in die anstrengende Saison starten können. Der Startschuss für die Freiluftsaison fällt übrigens schon am kommenden Wochenende im Merseburger Stadtstadion. Auch bei den Landesmeisterschaften im Straßenlauf sowie bei den Deutschen Meisterschaften im Straßengehen sind Athleten des ASV in Naumburg präsent.

Zurück zum Auerberg. Nach den anstrengenden Trainingseinheiten ging es wie in jedem Jahr ins Spaßbad Stolberg. Freilich nicht nur zum Spaßbaden. Traditionell wärmen sich die Jungen und Mädchen im Wirlpool die hoch beanspruchten Muskeln auf.

Spaß gibt’s trotzdem: Ob beim gemeinsamen Pizza-Essen oder beim Grillabend. Interessant war für die Nachwuchs-Leichtathleten auch der Blick auf das letzte Sportjahr, das erfolgreichste in der Geschichte des ASV Sangerhausen. So mancher entdeckte sich auf einem der vielen Sportfotos wieder und manches Schmunzeln gab es bei überraschenden Schnappschüssen vom Rande des Wettkampfgeschehens.

In diesem Jahr nahmen auch erstmals die Kinder der von Ronny Wagner und Andreas Kaufmann betreuten Mini-Gruppe am Trainingslager teil. Allerdings hatten die „Minis“ nicht so ein umfangreiches Trainingsprogramm zu bewältigen, bei ihnen stand noch der Spaß an den Ferientagen im Vordergrund.