KW 17 in Kürze

 

STEDTEN/MZ - Abbruch der Kreisligapartie zwischen Sted­tens Zweiter und Merkur Volk­stedt am Sonnabend. Der mitt­lerweile dritte Abbruch in die­sem Jahr wird, wie die beiden zuvor, ein Fall für das Sportge­richt im Kreisverband Fußball.

Was passiert ist, oder sein soll, schildern die Beteiligten unterschiedlich. „Der Schieds­richter hat behauptet, ihm sei­en Schläge angedroht worden. Wir haben so etwas nicht ge­hört und die Volkstedter, so haben sie es mir gesagt, auch nicht", äußerte Stedtens Ab­teilungsleiter Dieter Rehmann am Sonntag. „Wenn es aber so wäre, ist das nicht hinnehm­bar", sagte Rehmann weiter.

Unstrittig ist, das Stedtens Eric Willer nach einem Wort­gefecht mit einem Volkstedter wegen Beleidigung kurz vor der Halbzeitpause vom Platz gestellt wurde. Schiedsrichter Domenic Stamm ließ den ers­ten Abschnitt zu Ende spielen, entschied sich aber in der Ka­bine offenbar, das Spiel nicht fortzusetzen. Dem Sportge­richt soll der entsprechende Bericht bereits vorliegen. Der Schiedsrichter war für eine Stellungnahme nicht erreich­bar. „Wir müssen jetzt die Ver­handlung abwarten und rausfinden, was los war", so KFV- Präsident Thomas Große, auch Staffelleiter für die Kreisliga.

MSV Eisleben und Stedten nutzen ihre Chancen nicht.

EISLEBEN/MZ - „Wir hätten bis zur Halbzeit schon vier oder fünf To­re erzielen müssen", so Eislebens Trainer Dirk Pfeiffer. Weil das aber nicht gelang, musste der MSV beim 3:1 im Landesligaspiel gegen Braunsbedra den zwi­schenzeitlichen Ausgleich hin­nehmen. Philipp Baierl hatte die Lutherstädter in Führung ge­bracht (23.). Nach 67 Minuten traf Feist für Braunsbedra zum Ausgleich. Doch offenbar haben die Eisleber gelernt, mit solchen Rückschlägen umzugehen. Basti­an Thiel (73.) und David Guba (79.) machten am Ende den Er­folg perfekt.

Den hätte auch Romonta Sted­ten feiern können, ja sogar müs­sen. Denn nach acht Minuten führten die Stedten an der Kippe gegen Sandersdorfs Zweite 3:0. Marceil Siedler (2.), Niklas De- parade (6.) und Martin Kropp (8.) sorgten für einen Blitzstart. Am Ende hieß es 3:3. Denn später traf Matthias Rackwitz mit Freistoß

3 TREFFER INNERHALB der ersten acht Minuten hat Stedten gegen Sandersdorf erzielt. Dennoch reichte es nur für ein Unentschieden.

nur den Pfosten, Marc Böttger das leere Tor nicht und Kropp die Querlatte. „Da sind wir selber schuld", so Stedtens Trainer Da­niel Stäche. Überhaupt nichts Zählbares gab es für die Kicker von Ein­tracht Lüttchendorf.' Die Schütz­linge von Trainer Siegfried Keller unterlagen bei der Elf von Schwarz-Gelb Bernburg 0:1. Zwar haben die Lüttchendorfer laut Keller in der Abwehr gut gestan­den, nach vorn aber kaum Gefahr ausgestrahlt. „Einige Spieler konnten nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüp­fen", so Keller.

VfR Roßla gewinnt Spitzenspiel der Kreisoberliga gegen Brücken.

SANGERHAUSEN/MZ - Das Lob kam vom Verlierer: „Roßla war am En­de die bessere Mannschaft. Wir haben lange gut dagegen gehal­ten, aber am Ende geht der Sieg vom VfR in Ordnung", so Thomas Vinzens, Trainer von Fortuna Brücken nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft im Spitzen­spiel der Kreisoberliga Mansfeld- Südharz beim Tabellenführer.

Vor 175 zahlenden Zuschauern deutete lange Zeit vieles auf ein torloses Unentschieden hin. Bei­de Mannschaften gingen nicht das höchste Risiko ein, die Ab­wehrreihen standen zudem si­cher. Schließlich war es die indi­viduelle Klasse der Roßlaer, die das Spiel entschied. Nach 67 Mi­nuten traf Robert Hennig mit ei­nem tollen Flugkopfball zur Füh­rung. Ebenso sehenswert war das 2:0, das Matthias Hauschulz nach 75 Minuten am Ende einer tollen Kombination nachlegte. Damit war der Drops gelutscht, der VfR brachte den Vorsprung über die Runden.

Entsprechend zufrieden war Roßlas Trainer Lars Henning: „Der Sieg war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Meis­tertitel. Mit einem 0:0 wäre ich auch zufrieden gewesen, aber wir haben den Sieg ganz einfach mehr gewollt. Wichtig war vor al­lem auch, dass die Null am Ende auf der richtigen Seite stand, mit Torhüter Steven Neumann hat­ten wir einen starken Rückhalt."

Dank des Erfolges hat Roßla (21 Spiele) weiter vier Punkte Vorsprung vor Allstedt (23). Das

Polster zu Brücken (22) beträgt sieben Zähler.

Hellmuth lässt Anhalt jubeln

Drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg fuhr Anhalt Sangerhausen im Stadtderby ge­gen Wippra ein. Den entschei­denden Treffer zum 1:0-Sieg steuerte Christian Hellmuth bei. „Die Mannschaft hat kämpferisch alles gegeben", freute sich An­halt-Trainer Peter Skiba.

Lucks sorgt für Führung

Mit einer starken ersten Halbzeit legte der SV Allstedt die Grundla­ge zum 3:0-Sieg in Wimmelburg. Alexander Lucks und Thomas Schwechel sorgten für eine 2:0- Führung. Nach dem Wechsel kam Grün-Weiß besser ins Spiel. In der 87. Minute traf Steven Teske zum Endstand. „Den Ausfall von vier Stammspielern konnten wir nicht kompensieren", so Wimmelburgs Mannschaftsleiter Axel Schneck.

Von Amerika nach Uftrungen

Erst am frühen Morgen des Spiel­tages kam Marcus Paper von ei­ner USA-Reise zurück. Am Nach­mittag präsentierte er sich ausge­schlafen und steuerte gleich drei Treffer zum 4:0-Auswärtserfolg von Kickers Gonnatal beim VfB Uftrungen bei. Einmal erfolg­reich war Christian Stüber.

VfB II macht Rückstand wett

Vor 18 zahlenden Zuschauern machte der VfB Sangerhausen im Duell gegen Weibsleben aus ei­nem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg. Michael Höfler hatte den Gast in Führung gebracht (35.), dann drehte der VfB mit To­ren von Mokthar Haidari (42.) und Tobias Klinge (58.) das Spiel.

Verletzung überschattet Spiel

Im Zeichen einer schweren Au­genverletzung von Johannes Gebser stand das Duell zwischen Lüttchendorf II und Riethnord­hausen, das 4:1 endete. „Danach waren wir nicht mehr richtig bei der Sache", so Jörg Wittenbecher, Co-Trainer des Gastes. Stefan Wedler (2), Senito Pechara und Florian Stieber trafen für Ein­tracht, bei Möve war Stefan Fohry Torschütze.

Bonkowski in letzter Minute

Heiß her ging es im Duell zwi­schen Oberröblingen und Berga. Tobias Bonkowski gelang in der 90. Minute das 3:2-Siegtor der Gäste. Falco Heise (Oberröblin­gen) sah Gelb-Rot (58.)

Fichte Erdeborn gewinnt letztes Heimspiel der Saison.

WANSLEBEN/MZ - Am Ende wurde es doch noch ein versöhnlicher Samstagabend in der Wansleber Seefeldhalle. Erdeborns Hand­ballmänner gewannen das letzte Saisonheimspiel der Verbandsli­ga gegen die Reserve des TuS Ra­dis 30:29 und feierte anschlie­ßend ausgiebig mit seinen Fans.

„Wir haben uns heute sehr schwer getan, zumal noch zu Spielbeginn von Daniel John die Nachricht kam, dass er Probleme mit der Schulter hat. Es war keine Glanzvorstellung, aber auch sol­che Tage gibt es eben. Besonders stolz können wir auf unsere Nachwuchsspieler sein, die sich

super in die Mannschaft inte­griert haben und eine große Un­terstützung für uns sind. Noch­mals vielen Dank an unsere zahl­reichen treuen Fans, die stets zu uns gehalten haben, ob in guten und in schlechten Zeiten", so Trainer Frank Hammerschmidt.

In der ersten Halbzeit verpass- ten seine Mannen zu viele Chan­cen, ließen dagegen in der Ab­wehr die Gäste häufig zum Zuge kommen. Nicht einmal schafften die Erdeborner eine Führung. Erst dem gut aufgelegten Robin Michak gelang das beim 19:18 (43.). Doch Radis enteilte zwi­schenzeitlich auf 22:19. Routinier Christian John und Michak aber, sie erreichten als einzige Normal­form, rissen ihre Mannschaftska­meraden mit. Michak war es dann auch, der den 30. Treffer erzielte.