Rückblick KW 5 Update

 

Doch zum Anfang: Die Favori­ten konnten im Vorfeld schnell ausgemacht werden und wur­den ihrer Rolle am Ende auch gerecht. Eric Schreyer und An­dreas Wenzel vom Bundesli­gisten Post Mühlhausen bei den Männern sowie Soraya Domday und Anna-Marie Hei­big von den Leutzscher Füch­sen (2. Bundesliga) bei den Frauen dominierten die Meis­terschaften und qualifizierten sich für die Deutschen Meis­terschaften im März in Berlin.

Riestedt-Talent Luisa Reis­ing, mit ihren erst 15 Jahren eine der jüngsten Teilnehme­rinnen, hatte sich das Ziel ge­setzt, unter die Top Zwölf zu kommen. Und sie übertraf das.

Reising spielte eine ausge­zeichnete Runde, belegte Platz fünf und schaffte es als über­haupt einzige Spielerin aus Sachsen-Anhalt in die Haupt­runde. „Gegen Bundesligisten zu verlieren, ist nicht unnormal", sagte Tim Aschenbren­ner, der Abteilungsleiter und Trainer des SV Alemania, im Nachgang. „Aber sie hat dabei viel gelernt, wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden." Das zwei­te Riestedt-Talent, Laura Krü­ger, wurde am Ende 13.

Roß am Ende Neunter

In der Konkurrenz der Herren hatte der Kreisverband Mans- feld-Südharz mit Robert Roß und Alexander Pazdyka gleich zwei Eisen vom Oberligisten MSV Hettstedt im Feuer. Bei­de überstanden allerdings die Vorrunde nicht, wobei Routi­nier Roß mit seinem neunten Platz und einem Spielverhältnis von drei Siegen zu vier Nie­derlagen am Ende nicht unzu­frieden war.

Sowohl er als auch Pazdyka, der am Ende auf Platz 13 lan­dete, hatten bei den gemelde­ten Startern nicht damit ge­rechnet, sich um die Top-Plat­zierungen bewerben zu kön­nen.

Der SV Alemania hatte aber beste Bedingungen für Aktive und Zuschauer geschaffen und nicht nur dem Landesverband, sondern auch dem Deutschen Tischtennisbund wieder ein­mal bewiesen, dass er eine sol­che Veranstaltung ausrichten kann.

Sluka feiert Meisterschaft

SANGERHAUSEN/MZ - Leichtath­letik-Talent Till Blättermann aus Sangerhausen hat bei den Mitteldeutschen Meisterschaf­ten in Chemnitz mit der 4-mal- 200-Staffel des SV Halle die Goldmedaille geholt, ist bei den Einzelwettbewerben aber zweimal denkbar knapp am Treppchen vorbeigeschrammt. Sowohl über die 60-Meter-Distanz als auch über 200 Meter wurde der Sportschüler im Sprint Vierter. Das zweite Hal­lenser Talent aus Sangerhau­sen, Maximilian Sluka, konnte derweil jubeln. Er gewann den Lauf über 800 Meter mit fast einer Sekunde Vorsprung.

Fichte scheidet aus

ERDEBORN/MZ - Der BSV Fichte Erdeborn ist nach einer 27:29- Niederlage beim Güsener HC im Viertelfinale des Handball-Landespokals ausgeschieden. Dabei starteten die Gäste gut und lagen sogar mit 5:1 vorn. Diese Führung ging aber bis zur Pause (13:12) wieder verloren. Auch in Durchgang zwei startete Erdeborn viel­versprechend (16:18, 37.), konnte aber seine Führung nicht be­haupten und musste somit die Segel streichen.       

Bräunrode sucht die Stabilität

BRÄUNRODE/MZ - Die Frühform beim SV Bräunrode stimmt noch nicht. Der Fußball-Landesklassist hat in Vorbereitung auf die Rückrunde am Sonn­abend seine dritte deutliche Niederlage kassiert. Nach dem 1:4 beim Landesligisten SV Schwarz-Gelb Bernburg und dem 1:6 gegen Kreisoberliga- Spitzenreiter VfB Sangerhau­sen II gab es nun ein 2:5 gegen den 1. FSV Nienburg aus der Landesklasse Staffel drei. Da­mit hat der Tabellenvierte in den drei Vorbereitungsspielen bereits 15 Gegentreffer kas­siert. Gut anderthalb Wochen und ein letztes Testspiel gegen die SG Reußen bleiben der Mannschaft von Trainer Mike Wiele noch, um sich bis zum Rückrundenstart zu stabilisie­ren.

Roßla nähert sich Spitze, Kunstrasen bringt Anhalt kein Glück.

EISLEBEN/SANGERHAUSEN/MZ

Pflicht erfüllt. Auf diesen einfa­chen Nenner lässt sich der 3:2- Erfolg vom VfR Roßla im Nach­holspiel der Fußball-Kreisoberli­ga gegen Kickers Gonnatal brin­gen. Dank des zweiten Sieges im Jahr 2018 verringerte der amtie­rende Meister den Abstand zu Spitzenreiter VfB Sangerhausen II auf sechs Punkte. Ein Rück­stand, der noch weiter schrump­fen kann, hat doch der VfR immer noch ein Spiel weniger.

Auf Hauschulz ist Verlass

Der Erfolg gegen die Kickers aus dem Gonnatal fiel Roßla nicht leicht. Wie schon beim 2:0-Sieg

gegen Wacker Rottleberode in der Vorwoche konnte man sich aber auf Torjäger Matthias Hau­schulz verlassen. Mit seinen Sai­sontreffern 26 und 27 zog er mit Stefan Hrivnac vom VfB Sanger­hausen II, der bislang die Tor­schützenliste anführte, gleich. Für Roßlas 1:0 war Jerreh Badjiie zuständig. Die Kickers erwiesen sich als harter Kontrahent, so egalisierten sie einen 0:2-Rück- stand. Am Ende standen sie aber doch mit leeren Händen da.

Kein Glück auf Kunstrasen

Der diesmal kurzfristige Wechsel auf den Kunstrasen im Friesen­stadion brachte Anhalt Sanger­hausen kein Glück. Wie in der Vorwoche schon Wacker Rottle­berode und Kickers Gonnatal, die bei ihren Nachholspielen auf Kunstrasenplätze auswichen, un­terlag auch Anhalt 0:2.

Die Sangerhäuser gaben sich dem starken Aufsteiger Eintracht Kreisfeld im Friesenstadion geschlagen. Oliver Dieske und Raik

Scholz trafen für den Gast, der ab der 43. Minute nach einer Roten Karte für Mahmoud Siepan dezimiert war. Die größte Chance der Gastgeber vergab Routinier Enrico Siedel: Nach 20 Minuten stand er zunächst allein vor Gäste- Schlussmann Etem Özen und scheiterte. Und sein zweiter Ver­such wurde von Ronny Müller von der Linie geholt.

Gerechtes Unentschieden

Ohne Sieger blieb das Duell zwi­schen Wacker Rottleberode und Fortuna Brücken. Am Ende hieß es 1:1. Die Fortuna ging nach ei­nem blitzsauberen Konter in der 15. Minute in Führung. Wacker- Akteur Andreas Hellwig scheiter­te zunächst freistehend an Brü­ckens Schlussmann Stephan Krause, im Gegenzug war dann Felix Kosiol erfolgreich.

Kurz vor der Pause glichen die Rottleberöder durch einen von Mario Kartheuser verwandelten Freistoß aber zum 1:1 aus. Dabei blieb es. „Die zweite Halbzeit war auf dem schwerem Boden kein fußballerischer Leckerbissen. Am Ende war das Unentschieden leistungsgerecht", fand Wacker- Abteilungsleiter Jens Schuster.