KW 46 in Kürze Update

 

EISLEBEN/MZ - Es ist angerichtet, das Menü für das Topspiel der Fußball-Kreisoberliga steht. Eine Woche vor dem Duell zwischen dem Tabellenzweiten und amtie­renden Meister VfR Roßla (elf Spiele/29 Punkte) und dem Spit­zenreiter VfB Sangerhausen II (13/33) erledigte das Spitzenduo seine Pflichtaufgaben souverän. Beide Teams siegten.

Bei den Spielern, Trainern und Fans der Teams in den unteren Regionen der Tabelle gab es dage­gen lange Gesichter. Keine der auf den Rängen zehn bis 17 plat­zierten Mannschaften konnte am 13. Spieltag einen Sieg einfahren.

Spitzenreiter löst Pflicht

Ohne die Torjäger Stefan Hrivnac und Meik Rockstroh tat sich der VfB Sangerhausen II im Duell mit Wacker Helbra zunächst ziemlich schwer. Erst drei Minuten vor dem Pausenpfiff brach Alex Wal­ter mit einem 18-Meter-Schuss den Bann. Für das alles entschei­dende 2:0 sorgte Janek Hetke nach 65 Minuten. „Helbra hat lange Zeit kompakt und sicher verteidigt. Mit dem 2:0 war unser Sieg dann aber in Sack und Tüten", so VfB-Mannschaftsleiter Lothar Knappe.

Roßla braucht nur 30 Minuten

Schneller zum Ziel kam der VfR Roßla im Duell mit dem SV All­stedt. Der Sieg gegen den Angst­gegner, der dem Meister in der letzten Saison zwei Niederlagen bescherte, war nie in Gefahr. Dank eines Hattricks von Matthi­as Hauschulz lag der VfR schon nach einer halben Stunde 3:0 vorn. Nachdem Hauschulz einen Elfmeter verballerte, legten die Gastgeber nach dem Wechsel drei weitere Tore nach. Der aus den USA zurückgekehrte Janne Be­cker traf dabei doppelt. Für den einzigen Allstedter Lichtblick sorgte Kapitän Daniel Rein mit dem Ehrentor zum 1:6-Endstand.

Starke Aufsteiger

Zwei Liga-Neulinge fuhren am 13. Spieltag Siege ein. Eintracht Kreisfeld setzte dabei seinen Hö­henflug sehr eindrucksvoll fort. Mit sage und schreibe 8:0 fegte die Mannschaft um den dreifa­chen Torschützen Jerome Buch­wald die Kickers Gonnatal vom Platz. Wesentlich enger ging es im Duell zwischen Romonta Stedten II und Olympia Berga zu.

Das 1:0 der Gastgeber durch Ste­fan Karl egalisierte Denny Tritt nach einer guten Stunde. Sechs Minuten vor Ultimo gelang dann aber Niklas Deparade doch noch der Siegtreffer.

Derbys enden Unentschieden

Keinen Gewinner gab es sowohl im Nachbarschaftsduell zwischen Möve Riethnordhausen und An­halt Sangerhausen, als auch im Helme-Derby zwischen Fortuna Brücken und dem VfB Oberröb­lingen. In Riethnordhausen lie­ferten sich das gastgebende Schlusslicht und Anhalt ein 1:1, in dem es sieben Gelbe und eine Gelbrote Karte gab. „Das hatte oft nicht viel mit Fußball zu tun", sagte Möve-Coach Chris Hartig danach. In Brücken sahen mehr als 120 Zuschauer, wie Gastgeber Fortuna eine 2:0-Führung in den letzten 15 Minuten noch verspiel­te.

Zwei Auswärtserfolge

Nach 3:1-Auswärtssiegen fuhren Wacker Rottleberode von Ein­tracht Lüttchendorf II und Grüne Tanne Wippra vom SV Welbsleben zufrieden zurück. Rottlebe­rode gelangen zwei Tore gar erst in der Nachspielzeit.

KAV-Gegner gelingt Coup

EISLEBEN/MZ - Germania Weingarten, Gegner des KAV Eisleben in der Deut­schen Ringerliga, hat einen Riesencoup gefeiert. Der amtierende Deutsche Meis­ter hat Superstar und WM- Bronzemedaillen- Gewinner Alejandro Valdes erneut ver­pflichtet. Valdes hatte Wein­garten in der vergangenen Saison - seiner ersten im Germania-Trikot - im Sturm erobert. Das kubanische Freistil-Ass feierte sage und schreibe 17 Siege in 17 Kämpfen, zwölf davon mit der Maximalausbeute von vier Mannschaftspunkten.

Ein Drittel der Saison ist mittlerweile gespielt. Zeit für die Mitteldeutsche Zeitung, in zehn Punkten ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

EISLEBEN/MZ - 106 von 302 Partien der Saison 2017/18 in der Kreis­oberliga Mansfeld-Südharz sind Geschichte, gut ein Drittel der Spiele sind also absolviert. Zeit für die MZ, in zehn Punkten ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Das Spitzen-Duo

An der Tabellenspitze liefern sich der VfB Sangerhausen II (zwölf Spiele, 30 Punkte) und der Titelverteidiger Roßla VfR Roßla (zehn, 26) einen Zweikampf. Eine der beiden Mannschaften wird am Ende wohl den Titel holen. Zu eindeutig drückte das Duo der bisherigen Saison den Stempel auf. Kein Wunder, dass Olaf Glage, Trainer des Tabellenführers, sagt: „Wir sind auf jeden Fall zu­frieden, wir liegen im Soll. Schließlich haben wir uns ja auch klar zum Ziel Meisterschaft und Aufstieg bekannt." Auch die Roß­laer sehen sich im Plan: „Wir sind noch ungeschlagen, was will man mehr? Wir wollen die jungen Spieler an das Niveau heranfüh­ren, das funktioniert", so Trainer Lars Henning.

Das Schlusslicht

Eine Saison zum Vergessen liefert derzeit Möve Riethnord­hausen. Die Elf von Trainer Chris Hartig liegt abgeschlagen am Ta­bellenende. Nur ein Spiel konn­ten die Riethnordhäuser bisher für sich entscheiden (1:0 in Helbra). Ein Christian Bergmann (Ka­pitän) allein kann es nicht schaf­fen, das Ruder herumzureißen. In der derzeitigen Verfassung droht der Möve ein ähnliches Schicksal wie in der letzten Saison dem VfB Uftrungen, der schließlich sang- und klanglos abstieg.

Die Neulinge

Die Neuen sorgen für viel fri­schen Wind. Aufsteiger Eintracht Kreisfeld findet sich nach zwölf Spieltagen auf dem dritten Tabel­lenplatz wieder. Wacker Helbra, nach einem Jahr Pause aus der Landesklasse in die Kreisoberliga gewechselt, und die Zweite von Romonta Stedten (Aufsteiger) haben sich auf den Rängen neun und elf und damit im gesicherten Mittelfeld, weitab von Gut und Böse, positioniert.

Die Konstanz

 Im Vergleich zur Abschluss- Tabelle der Vorsaison hat sich er­staunlich wenig getan. Eine ganze Reihe von Teams wie Grün-Weiß Wimmelburg (6.), Grüne Tanne Wippra (8.). und die Kickers Gonnatal (10.) stehen exakt auf den Rängen, die sie in der Abschluss­tabelle der letzten Saison beleg­ten. Die größten Abstürze erleb­ten der SV Allstedt (von drei auf neun) sowie der SV Weibsleben (von sieben auf 16). Nach oben ging es für den VfB Sangerhausen II (von vier auf eins).

Die Serien

Als einzige Mannschaft ver­lor der VfR Roßla an den ersten zwölf Spieltagen noch keine Par­tie. Schlusslicht Möve Riethnord­hausen trennte sich im bisheri­gen Saisonverlauf noch von kei­nem Kontrahenten unentschie­den. Die Teams aus Roßla und Rottleberode haben derweil noch kein Heimspiel verloren, Rieth­nordhausen kassierte dagegen zu Hause ausnahmslos Niederlagen. Auswärts noch unbesiegt ist ne­ben Roßla Aufsteiger Kreisfeld. Auf den ersten Auswärtssieg war­ten dagegen noch Stedten II und der SV Welbsleben.

Die Offensivkünstler

Offensive ist Trumpf in der Kreisoberliga. In den 106 Begeg­nungen fielen bisher 458 Treffer. Das ergibt einen Schnitt von fast

fünf Toren pro Partie (4,8). Zum Vergleich: In der vorherigen Sai­son fielen insgesamt 921 Treffer, 4,4 pro Partie. Auch der Kampf um die Torjägerkanone ver­spricht viel Spannung. Letzte Sai­son marschierten mit dem Roßla­er Matthias Hauschulz (45) und Allstedts Alexander Lucks (41) zwei Spieler mit weitem Abstand davon. Ein Spitzenwert, der dies­mal noch geknackt werden könn­te. Nach einem Drittel der Serie liegen Stefan Hrivnac vom VfB Sangerhausen II (26 Tore) und Hauschulz (20) auf Rekordkurs.

Die Fairsten

In der Fairplay-Tabelle liegen Fortuna Brücken, Romonta Sted­ten II und der SV Allstedt auf den Plätzen eins bis drei. Brücken - in elf Spielen mit nur elf Gelben Karten - und Stedten II sind bis­her auch ohne jeglichen Platzver­weis ausgekommen. Schlusslicht in dieser Wertung ist der VfB Oberröblingen (30 Gelbe Karten, dreimal Gelb/Rot, einmal Rot).

Der Platz an der Sonne

An der Tabellenspitze stan­den im bisherigen Saisonverlauf insgesamt vier Vertretungen. Der aktuelle Spitzenreiter VfB San­gerhausen II konnte am häufigs­ten vom Platz an der Sonne grü­ßen lag bereits viermal vorn, der VfR Roßla und Wacker Rottlebe­rode hatten jeweils dreimal die Ehre, der SV Allstedt immerhin zweimal.

Die Rote Laterne

Umgekehrt hing die soge­nannte Rote Laterne des Tabellenschlusslichtes bisher am meis­ten in Riethnordhausen. Sieben Mal war die Möve schon Letzter und steht auch aktuell ganz un­ten. Die Nordlichter vom SV Welbsleben hatten viermal das unschmeichelhafte Vergnügen, Eintracht Lüttchendorfs Reserve einmal.

Die meisten Fans

Zuschauer-Krösus ist bis­lang Wacker Helbra. Über 600 Zuschauer und damit fast 120 pro Partie sahen die Heimspiele des Liga-Neulings. Insgesamt nur 120 Zuschauer waren derweil bei den sechs Heimspielen von Romonta Stedten II dabei.

Auf den zweiten Platz geballert

EISLEBEN/MZ - Während die Landesklasse-Fußballer der BuSG Eisleben aufgrund der Spielabsage in Nietleben diesmal nur Zuschauer wa­ren, konnte sich Eintracht Emseloh auf den zweiten Platz der Staffel drei verbes­sern. Auf eigenem Platz wurde der VfB Lettin mit 7:0 geschlagen. Allein drei Tore gingen auf das Konto von Lukas Schüt. Der FSV Benn­stedt verlor das Spitzenspiel gegen Alsleben und damit auch die Tabellenführung.

Lupenreiner Hattrick

EISLEBEN/MZ - Auch im elften Saisonspiel der Kreisoberli­ga Mansfeld-Südharz blei­ben die Fußballer des VfB Boßla ungeschlagen. Im Heimspiel gegen den SV All­stedt gelang dem Tabellen­zweiten ein ungefährdeter 6:1-Sieg. Mit einem lupen­reinen Hattrick hatte Mat­thias Hauschütz die Gastge­ber schon in der ersten Halbzeit vorentscheidend in Führung gebracht. Auch Jerome Buchwald gelangen beim 8:0-Sieg des SV Ein­tracht Kreisfeld gegen den TSV Kickers Gonnatal drei Tore. Spitzenreiter bleibt der VfB Sangerhausen II nach seinem 2:0-Sieg gegen Wacker Helbra.

Spitzenteams patzen fast im Gleichschritt

KELBRA/MZ - Weißenfels? Be­reits am Freitag Federn gelas­sen. Lüttchendorf? In Naum­burg trotz eines 2:0-Vorsprungs nur Unentschieden gespielt. Reppichau? Ebenfalls mit einem Remis. Stedten? In Bernburg verloren. Und Kelb­ra? Das Team von Trainer An­dreas Kundlatsch hat am zwölften Spieltag als einzige Vertretung aus der Spitzen­gruppe der Tabelle einen Drei­er eingefahren. Souverän mit 4:1 bezwang der Aufsteiger da­heim den SSV Landsberg.

Vor allem in Abschnitt eins machten die Kelbraer ernst - lagen bereits zur Pause mit 3:1 vorn. „Wir hätten sogar noch höher führen können", so Kundlatsch, für dessen Team Nazar Protsyk (16.) und zwei­mal Steffen Müller (22./33.)» trafen. Für den 35-jährigen Routinier waren es gar die ers­ten beiden Tore in dieser Spielzeit. „Er spielt bislang ei­ne starke Saison und hat sich das absolut verdient", erklärte der Kelbra-Coach. Nach der Pause flachte die Partie jedoch spürbar ab. Le­diglich Jaroslav Shikula (74.) sorgte mit seinem Tor noch einmal für einen Hingucker. „Gegen einen schwachen Geg­ner war es ein hochverdientes Resultat", sagte Andreas Kundlatsch, „schön, dass wir wieder etwas Boden gutma­chen konnten."

Profitiert haben die Kelbraer dabei auch vom späten 2:2- Ausgleich des SC Naumburg gegen Eintracht Lüttchendorf. Erst in der Nachspielzeit hat­ten sich die Hausherren den Punkt gesichert. Dabei starte­ten die Lüttchendorfer nahezu optimal in die Begegnung, führten Mitte der ersten Hälf­te durch Treffer von Paul Stoye (30.) und Andre Och­mann (36.) mit 2:0. Unmittel­bar vor dem Halbzeitpfiff kam Naumburg jedoch zum Anschluss. „Wir können zwar mit diesem Ergebnis gegen eine starke Mannschaft leben", so Eintracht-Coach Siegfried Keller, „ärgerlich ist es aber vor allem deshalb, weil wir zwei Riesenchancen hatten, um den Sack zuzumachen."