Trotz mangelnder Unterstützung bei Wettkampf erfolgreich

 

Im Jahrgang 2002 sprang Karolin Laue für den Verein ins Wettkampfbecken. Die 15-Jährige konnte ebenso wie ihre jüngeren Sportkolleginnen erhebliche Verbesserungen von bis zu zwei Sekunden vorweisen. Damit platzierte sie sich in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes und konnte über 50m Brust sogar einen hervorragenden dritten Platz für sich verbuchen. Auch Saskia Mikolaschek (ebenfalls 2002) erreichte kontinuierlich neue Bestzeiten und war in ihrem Jahrgang stets im ersten Drittel. Auch sie stand über 50m Brust auf dem Podium, denn sie gewann vor ihrer Trainingspartnerin Silber in 41,33s.

Die Sangerhäuserin Sarah Otto (1996) war an diesem Tag besonders erfolgreich. Gleich zweimal gewann sie Gold und ließ die anderen Schwimmerinnen sowohl über 50m Schmetterling als auch über 50m Rücken hinter sich. Bei diesen beiden Strecken war die 21-Jährige sogar die schnellste Athletin aller Altersklassen und erhielt den Pokal für die punktbeste Einzelleistung.

Dieser Erfolg kam etwas überraschend, denn die Trainingsbedingungen scheinen für gute Leistungen bei Wettkämpfen in der Sangerhäuser Schwimmhalle „SaWanne“ alles andere als ideal zu sein, denn momentan darf der Verein pro Übungseinheit nur zwei Bahnen benutzen bei nunmehr über 30 Kindern. Verantwortlich dafür ist die Geschäftsführung der Stadtwerke sowie die der Kommunalen Bädergesellschaft Sangerhausen, die dem Verein nicht mehr als zwei Bahnen zur Verfügung stellen möchte. Durch fehlende Unterstützung der Stadt Sangerhausen könnte es sogar passieren, dass der Schwimmverein Eisleben-Sangerhausen ab dem kommenden Jahr dort vor dem Aus steht.