KW 45 in Kürze- Update

 

Die schwarze Serie hat ein Ende. Nach zuletzt acht Partien ohne Sieg, konnte der VfB Oberröblin­gen wieder einmal gewinnen. Mit 4:1 setzte sich das Team von Trai­ner Daniel Richter, der auch im VfB-Tor stand, gegen Eintracht Lüttchendorf II durch. Dabei ging der Gast schon nach fünf Minu­ten durch Michael Drescher in Führung, doch dann trafen nur noch die Gastgeber und landeten einen klaren Sieg. Das Aufatmen war entsprechend groß.

Zwei Schützenfeste

Voll auf ihre Kosten kamen die Zuschauer der Partien in Wim­melburg und Berga. Vor allem das 5:5 zwischen Grün-Weiß Wim­melburg und Romonta Stedten II wird Spielern und Fans lange im Gedächtnis bleiben. Die Gastge­ber lagen dabei viermal mit zwei Treffern vorn, mussten sich aber doch mit einem Punkt begnügen. Ähnlich turbulent ging es in Ber­ga zu. Hier trennten sich Olympia und Fortuna Brücken mit 3:3.

Anhalt holt wichtige Punkte

Anhalt hat mit sich 3:0 gegen den SV Welbsleben durchgesetzt und damit weitere Punkte im Kampf um den Ligaverbleib geholt. Be­reits nach zwei Minuten brachte Benjamin Kindl die Gastgeber in Front. Erneut Kindl sowie Ard- jend Mehmedi banden dann mit ihren Toren in der zweiten Halb­zeit den Sack endgültig zu.

Erste Pleite für den SV

Nach zwei Siegen und zwei Un­entschieden musste der SV All­stedt die erste Heimniederlage einstecken. Gegen Wacker Helbra gab es ein 3:4. Erst vier Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Christian Westphal der Siegtref­fer für den Gast.

Mansfelder gut in Form

MANSFELD/MZ - Der Mansfelder TV hat bei der Mann­schaftsmeisterschaft im Ge­rätturnen der Mädchen in Schönebeck einen Sieg und zwei zweite Plätze erreicht. Die jüngste Mannschaft mit Amelie Willborn, Clara Fallert, Alexandra Schubert, Alisa Tapella, Lina Poschke, Amelie Apelt und Oreli Frei­er wurden wie Irene Bittner, Ondira Freier, Nele Breter­nitz, Emma Lucas, Angelina Scheffler, Karoline Kühne, Ayana Pfeiffer und Lilly Thurm (Leistungsklasse P6/ P7 ) je Zweiter hinter Union Schönebeck. In der Leis­tungsklasse 4 schafften Na­talie Palme, Christin Adolf, Anne Hanns, Sarah Wolfs­dorf, Jennifer Thieme, Lea Sophie Höppner, Jule Nathow und Tina Schulze den Sieg. Alle Teams des MTV schafften die Qualifikation für den Landespokal.

BSV gibt Spitze wieder ab

KLOSTERMANSFELD/MZ – Die Serie des BSV Klostermansfeld ist gerissen. Die Bezirksliga-Handballer unter­lagen bei der SG Queis mit 17:26 und haben damit ihre erste Saisonniederlage kas­siert und zugleich die Tabel­lenführung verloren. Dabei haben die Klostermansfelder ganz gut mitgespielt, nur waren sie im Abschluss nicht kaltschnäuzig genug. Bereits zur Halbzeit lagen die Männer des BSV mit 7:13 zurück. Das war am Ende nicht mehr aufzuholen.

KAV II ohne Chance

EISLEBEN/MZ - Im letzten Kampf der regulären Runde in der Landesliga im Ringen setzte es für die zweite Ver­tretung des KAV Mansfelder Land erwartungsgemäß eine 7:21-Niederlage gegen die starke Kampfgemeinschaft Apolda/Sömmerda. Das KAV-Team musste durch die Abwesenheit von Marcus Breitschuh und Carl Tetzel umgebaut werden und konnte das nicht verkraften. Nur Khalil Osso, Hamdin Amed und Ali Raschid konn­ten ihre Kämpfe für sich entscheiden.

Kontakt zur Spitze gehalten

EMSELOH/MZ - Der SV Ein­tracht Emseloh hat am Sonnabend durch einen 3:1- Erfolg beim SV Baalberge den Anschluss an das Staf­fel-Spitzenduo FSV Benn­stedt und Bot-Weiß Alsleben gehalten. Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Steffen Heyer erzielten Nico Baev, Florent Citaku und Lukas Schüt. Der Rückstand auf die ersten beiden Plätze beträgt durch den Dreier le­diglich zwei Zähler.

44 Treffer in sieben Spielen

EISLEBEN/MZ - Besonderes Spektakelt bot die Kreis­oberliga am zurückliegen­den Wochenende: Die sie­ben absolvierte Partie des 12. Spieltags - das Duell zwi­schen Wacker Rottleberode und dem VfB Roßla wurde kurzfristig abgesagt - hielten 44 Treffer parat. Spezielle Dramatik hatten vor allem die beiden Punkteteilungen zwischen Grün-Weiß Wimmelburg und Romonta Sted­ten II (5:5) sowie Olympia Berga und Fortuna Brücken (3:3) im Angebot.

Herbstmeister steht fest

EISLEBEN/MZ - Durch einen souveränen 3:0-Erfolg ge­gen den Mansfelder SV hat die SG Volkstedt/Polleben die Herbstmeisterschaft in der Kreisliga unter Dach und Fach gebracht. Auf Rang zwei folgt der FC Hettstedt (5:0 gegen den VfB Tilleda- Kyffhäuser) mit zwei Zäh­lern Rückstand.

Warum es beim VfB bei einer Niederlage Freu­dentränen gibt.

SANGERHAUSEN/MZ - Die Halle tobte. „Und wieder ruft das Gonnatal, Maria, Maria - noch ein­mal", skandierten die Fans. Und die gemeinte Maria Handschke tat sich und ihnen den Gefallen, spielte konstant wie ein Uhrwerk und holte am Ende einen Punkt für den VfB Sangerhausen. Es war einer von nur zwei Zählern, den die Gastgeberinnen gegen den KV Liedolsheim verbuchen konnten. Am Ende gewann der amtierende Europapokal-Sieger aus Rheinland-Pfalz dieses Kegel-Bundesliga-Spiel mit 6:2 und 3335:3204 Kegel. Und es war nichts anderes eingetreten, als das erwartete.

Keine Ernüchterung

Nach der Partie hielt sich die Ent­täuschung bei den Gastgeberin­nen deswegen in Grenzen: „Es sollte nicht sein. Es war ein gutes Spiel mit einem eindeutig besse­ren Sieger", lautete das Fazit von VfB-Mannschaftsleiterin Andrea Predatsch. „Wir stecken jetzt den Kopf aber nicht in den Sand."

Das Spiel zwischen Handschke und Yvonne Schneider von den Gästen war der emotionale Höhe­punkt der Partie. Beide Spielerin­nen holten jeweils zwei Satz­punkte, der Mannschaftspunkt ging an die VfB-Keglerin. Im letz­ten Wurf benötigte sie fünf Kegel, um zu siegen. Und genau diese

fünf Kegel erspielte Handschke. Es folgten Freudentränen bei der Spielerin und Begeisterung bei den Zuschauern.

Den zweiten Zähler für die Gastgeberinnen holte Sarah Hof­mann. Sie setzte sich im Mittel­paar gegen Sabine Sellner 2,5:1,5 durch. Ohne Punkt blieben Fran­ziska Flemming, Loreen Schäffner, Carla Keßler-Regel und An­drea Predatsch.

Nur Predatsch ohne Satzpunkt

Fast allen Sangerhäuserinnen blieb aber wenigstens die Gewiss­heit, zumindest einen Satzpunkt gegen die Spielerinnen des Euro­papokal-Gewinners geholt zu ha­ben. Nur Andrea Predatsch ging, trotz sehr guter 550 Punkte, leer aus. Sie traf allerdings auch auf Nationalspielerin Melina Zimmermann, die herausragende 601 Kegel - der Bahnrekord von Pre­datsch steht seit 2013 bei 609 - er­spielte. Und die sich gerade ein­mal einen Fehlwurf leistete.

Ganz ohne Fehlwurf kam San­dra Sellner (556) aus. Insgesamt verzeichneten die Gäste nur zehn Würfe ohne Punkt. Beim VfB Sangerhausen waren es deren 24 und damit eindeutig zu viel, um die Gäste in Probleme zu bringen.

Am kommenden Sonntag steht den VfB-Damen dann eine noch schwierigere Aufgabe ins Haus. Dann tritt das Team beim unge­schlagenen Tabellenführer, Welt­pokalsieger Victoria Bamberg, an. „Ich weiß nicht, wann die zum letzten Mal zu Hause verloren ha­ben. Das muss schon ewig her sein", wusste Andrea Predatsch bereits am Sonnabend um die Schwierigkeit der bevorstehen­den Aufgabe.

Tag der Torjäger

EISLEBEN/MZ - Das Wettschießen geht weiter. Die Torjäger der Fuß­ball-Kreisoberliga ballerten auch am zwölften Spieltag aus allen Lagen. Allein Stefan Hrivnac, mit 26 Toren an der Spitze, traf vier­mal. Ohnehin gab es am vergan­genen Wochenende in der höchs­ten Liga des Kreises Tore wie am Fließband (44), lediglich der SV Welbsleben ging beim Preisschie­ßen leer aus. Wer am torhungrigs­ten war, zeigt die MZ in ihrem Überblick.

Spitzenreiter ungefährdet

Einen ungefährdeten 6:2-Erfolg landete Tabellenführer VfB San­gerhausen im Nachbarschafts- Duell gegen die Kickers Gonnatal. Vor allem Stefan Hrivnac be­kamen die Gäste dabei nie in den Griff. Er nutzte die Riesen-Löcher in der Abwehr Gonnatals gnadenlos aus und überwand Ki­ckers -Schlussmann Robert No­wak allein viermal.

Lage immer kritischer

Für Schlusslicht Möve Rieth­nordhausen wird der Kampf um den Klassenerhalt immer schwie­riger. Während einige Teams aus dem Keller punkteten, ging Möve gegen Aufsteiger Eintracht Kreis­feld beim 1:4 leer aus. Maßgebli­chen Anteil daran hatte Jerome Buchwald mit drei Treffern. „Wir waren in der ersten Halbzeit bes­ser, haben unsere Chancen aber nicht genutzt. Nach dem Wechsel war Kreisfeld besser und hat un­sere Verunsicherung genutzt", so Möve-Trainer Chris Hartig.

Aufatmen in Oberröblingen

Die schwarze Serie hat ein Ende. Nach zuletzt acht Partien ohne Sieg, konnte der VfB Oberröblin­gen wieder einmal gewinnen. Mit 4:1 setzte sich das Team von Trai­ner Daniel Richter, der auch im VfB-Tor stand, gegen Eintracht Lüttchendorf II durch. Dabei ging der Gast schon nach fünf Minu­ten durch Michael Drescher in Führung, doch dann trafen nur noch die Gastgeber und landeten einen klaren Sieg. Das Aufatmen war entsprechend groß.

Zwei Schützenfeste

Voll auf ihre Kosten kamen die Zuschauer der Partien in Wim­melburg und Berga. Vor allem das 5:5 zwischen Grün-Weiß Wim­melburg und Romonta Stedten II wird Spielern und Fans lange im Gedächtnis bleiben. Die Gastge­ber lagen dabei viermal mit zwei Treffern vorn, mussten sich aber doch mit einem Punkt begnügen. Ähnlich turbulent ging es in Ber­ga zu. Hier trennten sich Olympia und Fortuna Brücken mit 3:3.

Anhalt holt wichtige Punkte

Anhalt hat mit sich 3:0 gegen den SV Welbsleben durchgesetzt und damit weitere Punkte im Kampf um den Ligaverbleib geholt. Be­reits nach zwei Minuten brachte Benjamin Kindl die Gastgeber in Front. Erneut Kindl sowie Ardjend Mehmedi banden dann mit ihren Toren in der zweiten Halb­zeit den Sack endgültig zu.

Erste Pleite für den SV

Nach zwei Siegen und zwei Un­entschieden musste der SV All­stedt die erste Heimniederlage einstecken. Gegen Wacker Helbra gab es ein 3:4. Erst vier Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Christian Westphal der Siegtref­fer für den Gast.